Das Ticken der Sanduhr
Hartmut Sy verlängerte für seine im wahrsten Sinne Kunst-am-Bau-Installation mit dem Titel „Das Ticken der Sanduhr“ das kegelförmige Dach des rechten Kuppelbaus mit verzinktem Draht bis zur Erde. Es ist die Imagination eines gefüllten Sanduhrglases, dessen obere und leere Hälfte aufgrund des transparenten Glases unsichtbar zu bleiben hat. Anstatt die formbildenden Drähte direkt zu spannen, hat Sy mit der Hand kleine Teile mit Ösen an beiden Enden geformt, die aneinander gehängt sich zu schräglaufenden Achsen verbinden. Ein deutliches Zeichen für die in die Installation geflossene Energie in Form von Arbeitszeit und vergangener Lebenszeit.
